120 Jahre OSCHWALD - Mehr Natur ins Haus

Oschwald – ABC der Wohnidee feiert Jubiläum / Bodenbeläge und Wohnkomfort

Raumausstatter und Einrichter gibt es viele – aber das Haus Oschwald setzt bei seiner Arbeit einen eigenen Akzent: die Natur. Sie dient dem Unternehmen als Inspiration, als Vorbild und wird als Quelle bester Rohstoffe genutzt. „Lange bevor das Wort Nachhaltigkeit in aller Munde war, setzte Oschwald bewusst auf Natur und Gesundheit beim Wohnen“, so heißt es in einem Prospekt des Unternehmens, das in diesen Tagen auf 120 Jahre Firmengeschichte zurückblicken kann.

Im Jahre 1897 mit einer Sattlerei in Elzach hat alles begonnen. Heute ist das Einrichtungshaus Oschwald mit Sitz in Waldkirch ein Spezialist für Bodenbeläge und Raumausstattung.


ALLES BEGINNT IM WALD

OSCHWALD, der Name ist Programm. Denn unsere Geschichte beginnt im Wald, im Schwarzwald. Genauer im Elztal, da gründet Rudolf Oschwald 1897 eine Sattlerei in Elzach. Sattler? Klar, es ist – noch – die große Zeit der Pferde, Oschen, Kutschen und des Leders.

Elzach um 1900: Ochsenkarren und Pferdefuhrwerke prägen die Szenerie, bevölkern die Straßen und Wege. Der Sattler ist der gefragte Experte für Mobilität und Transport. Das Zuggeschirr für Pferde, Ochsen und Kühe und die Kutschen selbst sind sein Metier. Nahtlos geht es weiter ans Polstern: Polster für die Kutschen und für die Menschen Zuhause. Dort eröffnet sich ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld, das Anfertigen von Matrazen. Sie werden gefüllt mit Roßhaar, Wolle oder Fasern aus Seegras, Afrik und Kapok. Mit der Zeit kommen dann reine Sitzmöbel für die gute Stube dazu: das Chaiselongue, Sessel und Sofa. “Mein Großvater Rudolf Oschwald war ein großer Pferdenarr und auf allen Bauernhöfen im gesamten Elztal bekannt“, erinnert sich Wilfried Oschwald.

Es sind bescheidene Umstände, in denen Rudolf Oschwald wirkt und arbeitet. Aller Anfang ist schwer, doch er legt den Grundstein für einen guten Namen: OSCHWALD steht in der Region für gutes Handwerk in bester Qualität. Diesem Anspruch bleiben die Oschwalds treu. Auch die folgenden Generationen sind zuallererst gute Handwerker. Übrigens, eine große Tradition hier im ganzen Elztal.











UND WÄCHST UND WÄCHST

Langsam verabschieden sich die Pferde – Traktoren und Automobile betreten die Bühne und geben ein neues Tempo vor: Fortschritt im Takt der Motoren. Und die Sattler? Die satteln um. Familie Oschwald wendet sich mehr und mehr der Einrichtung und dem Polstern zu. Der bescheidene Wohlstand des aufsteigenden Bürgertums und der Bauern lassen ein neues Geschäftsfeld entstehen: die Raumausstattung. Bald haben viele Dörfer und Kleinstädte ihren Raumaustatter am Ort

Ende der 1930er Jahre, am 1. Januar 1938, übergibt Rudolf Oschwald den Betrieb an seinen Sohn Fritz Oschwald. Er führt die Geschäfte weiter, auch durch die schweren Zeiten der Krieges und des Wiederaufbaus. Als Sattler- und Polstermeister beschäftigt er bald bis zu sechs Mitarbeiter. Anfang der 1950iger Jahre kommt das OSCHWALD Ladengeschäft für Lederwaren in Elzach hinzu: im Schaufenster werden Handtaschen, Schultanzen und Vorhänge ausgestellt.

1963 treten die Söhne Rolf und Wilfried Oschwald in das Geschäft ein. Wilfried kümmert sich um den neu gegründeten Laden in Kollnau. 1979 legt er mit seiner Firma OSCHWALD ABC der Wohnidee den Grundstein für das Einrichtungshaus. 1986 bezieht er den heutigen Standort in Waldkirch in der Rudolf-Blessing-Straße Nummer 7: der OSCHWALD, wie wir ihn heute kennen, ist geboren.