Lexikon/Glossar – ABC der Wohnideen

Was hat eine Laus mit einem Teppichboden zu tun? Warum ist Korkparkett besonders umweltschonend? In unserem ABC der Wohnidee werden diese Fragen beantwortet. Nach und nach finden Sie hier Informatives aus der Welt des natürlich schönen Wohnens.

ANTISTATISCH
Ein antistatischer Boden läd sich beim Begehen nicht elektrisch auf. Sämtliche Teppichböden von OSCHWALD sind antistatisch. Die antistatische Eigenschaft des Teppichbodens ist besonders wichtig in mit elektronischen Geräten ausgestatteten Räumen.
AUSLEGEWARE
Unter Auslegeware verstehen wir einen Teppichboden, der von Wand zu Wand, vollflächig, verlegt wird.
Siehe auch Verkleben.
B1
Eine hohe Sicherheitskategorie für Bodenbeläge, die das Brennverhalten kennzeichnet. Teppichböden in der B1-Kategorie sind nur schwer entflammbar. Sämtliche Teppichböden aus unserer » Boden aus-Natur-Kollektion entsprechen dieser Norm, da sie ausschließlich aus 100% Schurwolle gefertigt werden.
Baumwolle
Baumwolle wird generell zusammen mit » Jute eingesetzt bei unserem » Trägergewebe.
Bordüren
Eine Bordüre ist eine Randbegrenzung bei Teppichböden und verhindert dadurch das Ausfransen der Polfäden. » Bordüren gibt es in unterschiedlichen Breiten (sichtbare Breite: 1,5 cm, 4 cm , 6 cm) und Farben. Bordüren können aus unterschiedlichen Fasern bzw. Fasernkombinationen bestehen, z.B. Leinen und Jute.
Brennverhalten
Siehe » B1
COCHINELLELAUS
Ameisen halten sie als Haustiere, im Haar eines Menschen sind sie eine Plage, und im Lippenstift oder einem Campari wurden Sie ebenfalls schon gesehen: Läuse. Der rote Farbstoff der Cochinellelaus macht nicht nur Lippen rot und sorgt im Longdrink für Farbe und bitteren Geschmack, » sondern kann auch zur natürlichen Färbung von Teppichböden eingesetzt werden.
Eignungsbereich
Beim Eignungsbereich eines Teppichbodens unterscheiden wir zwischen Wohnen und Arbeiten.
Färben
Färben ist der Vorgang bei der Herstellung eines Teppichbodens, bei dem den Naturfasern » Farbe zugesetzt wird. Bei den » OSCHWALD-Teppichböden werden entweder Naturfarben, wie z.B. » Cochinelle oder Resedagrün, oder Säurefarben aus der Lebensmittelindustrie zugesetzt.
Faser
Die gesponnene Wolle wird auch als Faser bezeichnet. Der Faden besteht aus ineinander verdrehten Fasern. Je nach Wollart gibt es unterschiedliche Faserstärken. Bei unserem Teppichboden » Geysira, der aus 100% Island-Schurwolle besteht, haben wir eine der stärksten und damit strapazierfähigsten Wollfasern eingesetzt, die es für Teppichböden gibt.
Faserstruktur
Im Teppichbodenbereich gibt es verschiedene Faserstrukturen. Wir unterscheiden grob gesagt zwischen » Schlinge und » Velour.
Flor
Unter » Flor verstehen wir die » Nutzschicht eines Teppichbodens.
Fußbodenheizung
Sämtliche Teppichböden aus unserer » Boden aus Natur-Kollektion sind geeignet für Fußbodenheizungen bei einer vollflächigen Verklebung des » Rückengewebes. Siehe auch » Wärmedurchlasswiderstand.
Hanf
Hanf ist eine alte Nutzfaser, die in jüngster Zeit wieder an Bedeutung gewonnen hat, weil sie im Gegensatz zur » Jute wesentlich wasserbeständiger ist und aus ökologischer Sicht auch wieder in unseren Breiten angebaut wird. Die Hanffaser setzen wir teilweise bei unserem » Träger- und » Rückengewebe ein.
Harz
Harz ist der Lebenssaft des Baumes. Harz dient bei unserem » Linoleum Linatural als Bindemittel für Holz- und Korkmehl in Verbindung mit » Leinöl.
Holzmehl
Holzmehl ist zerriebenes Holz und wird zusammen mit Korkmehl als Rohstoff zur Herstellung von » Linoleum verwandt.
Jute
Die Jute ist eine Nutzpflanze, die überwiegend in Bangladesch wächst. Wir verwenden die Jutefaser für Träger- und Rückengewebe beim Teppichboden und Linoleum.
Ketteln
Ketteln ist der Vorgang des Befestigens eines abgepassten Teppichbodens.
Siehe auch » Bordüren.
OSCHWALD bietet das » Ketteln als Serviceleistung an.
Kettfaden
Der Kettfaden ist der Längsfaden beim » Weben.
Kork
Kork ist ein reines Naturprodukt aus der nachwachsenden Rinde der Korkeiche. Das größte Vorkommen an Korkeichen gibt es in Portugal. Damit die Korkrinde vollständig nachwachsen kann, werden die Bäume nur alle 9 Jahre „geschält“.
» Kork überzeugt als Bodenbelag u.a. durch einen hohen Gehkomfort und seine Elastizität.
Latex
Chemisch hergestellter Latex (Butadin) wird zum » Verkleben des » Polfadens beim Tufting verwandt. Wir verwenden selbstverständlich ausschließlich » Naturlatex.
Lebensmittelfarben
Lebensmittelfarben sind Säurefarben ohne Schwermetallanteile.
Leinöl
Leinöl wird aus dem Samen der Leinenpflanze gewonnen. Anbaugebiete sind Kanada, Argentinien, teilweise auch Westeuropa.
Naturlatex
Naturlatex ist der Saft des Gummibaumes und ein natürliches Klebemittel.
Nutzschicht
Unter Nutzschicht ist die Oberschicht des Teppichbodens gemeint.
Pigmente
Pigmente ist der Oberbegriff für Farben.
Polfäden
Polfäden bilden die » Nutzschicht des Teppichbodens.
Reinigen
Siehe » Pflegeanleitung für Parkett- und Teppichböden.
Rückengewebe
Das Rückengewebe ist die Rückseite des Teppichbodens. Wir setzen als Faser » Jute oder » Hanf ein.
Schlinge
Eine Schlinge ist ein geschlossener » Polfaden.
Schussfaden
Der Querfaden beim » Weben.
Stuhlrolleneignung
Der Begriff Stuhlrolleneignung ist ein Auswahlkriterium bei der Eignungsprüfung für Teppichböden im Objektbereich. Er sagt aus, dass der Teppichboden einer häufigen Drehbewegung der Bürostuhlrollen standhalten muss.
Trägergewebe
Das Trägergewebe ist die Zwischenschicht beim » getufteten Teppichboden. Wir setzen als » Faser Jute-Baumwolle oder » Hanf ein.
Trittschall
Teppichböden dienen dazu den Trittschall erheblich zu reduzieren. Je dicker der Teppichboden, desto besser der Trittschallschutz.
Tufting
Tufting ist neben dem » Weben die zweite Teppichbodenherstellungsart. Im Gegensatz zum Weben, wo der » Polfaden mit Hilfe der Kett- und Schussfäden verknüpft wird, wird beim Tuften der Polfaden mit Hilfe von Latex verklebt. Wir verwenden bei unseren Teppichböden eine » Naturlatexmischung.
Velour
Als » Velour bezeichnet man einen aufgeschnittenen » Polfaden.
Verkleben
Teppichböden sollten verklebt werden, weil ansonsten die Gefahr der Beulen- oder Wellenbildung (Stolperfallen) gegeben ist. Wir empfehlen einen natürlichen Kleber auf » Naturlatexbasis.
WÄRMEDURCHLASSWIDERSTAND
Es gibt verschiedene Wärmedurchlasswiderstände. Je dichter und dicker der Teppichboden ist, desto größer ist der Wärmedurchlasswiderstand. Die Wärmedurchlasswiderstände unserer Teppichböden liegen zwischen >120 qm K/W – 150 qm K/W. Wärmedurchlasswiderstände (> 170) gelten als weniger geeignet für Fußbodenheizungen, da dort der Wärmeverlust größer ist.
Weben
Teppichböden können auf zwei Arten hergestellt werden: Weben oder. Beim Weben wird der » Polfaden mit Hilfe von Kett- und Schussfäden verknüpft.

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